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Interview

Fragen von Belinda Ebauer (Büro Friedrich)
 

Presse

Nanna Heidenreich ­ Wiederholung ohne Kopie zu sein
in: Ästhetik & Kommunikation Nr. 111: »significans/Zwischen Kunst und Erkennungsdienst«, Dez. 2000
 

Knut Ebeling ­ Phantasmatische Heimatkunde
in: FAZ, 21/2/2002


 

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Interview
anlässlich der Arbeit »Sternhaufen.(...)«

Gruppenausstellung »Here&Now«, Büro Friedrich, Berlin 2003


Fragen von Belinda Ebauer (Büro Friedrich)
(Leicht gekürzt)



­ Du hast Berlin als Standort gewählt. Warum ?

• Es lag 1995 nahe.


­ Wie funktioniert Berlin als Kunst-Standort für dich ?

• Gut.


­ Inwiefern sind Fragen der Herkunft - deiner Herkunft - und der Identität relevant für deine Arbeit ?

• Ich bin fasziniert von den Ungarn, die seit 500 Jahren komplett uneins sind, woher sie kommen und es auch nie wirklich sicher gewusst haben. Aber sie sind jetzt da! Die Erfindung Ungarns ist eins meiner Interessengebiete.


­ Deine Arbeit für die Ausstellung ist eine Fortsetzung des Vogelzugbuchs. Wodurch wurde dieses inspiriert ?

• Mir fiel auf, dass die Vogelzug-Orientierungsforschung, die sich etwa seit 1850 vor den bis dahin dominierenden Forschungsschwerpunkt Klassifikation und Entstehungsgeschichte der Arten geschoben hatte, weniger von der Vorstellung von Ferne und Horizontüberschreitung fasziniert war als von Heimfinde-Versuchen, und in der Modellbildung sehr produktiv wurde. Dem wollte ich in Ursachen und Auswirkungen nachgehen.


­ Kannst du etwas zu deinen philosophischen und künstlerischen Vorbildern sagen ?

• »Geschichte und Eigensinn« von Kluge/Negt war in seiner Durchdringung von Erzählung und Theorie, seinen schönen Worterfindungen und Text-als-Bild und vice versa entscheidend. War wie ein Aufatmen. Ansonsten viel Film, fast alles. Speziell: MC Godard, J. Mekas, Ivonne Rainer, alles mit Audrey Hepburn, die jetzt wiederkommt. Insbesondere als Buchhändlerin ist sie sehr überzeugend. (»Think Pink«).

Umgang mit Material - Montage, Erzählung: Alles, was eine Denkbewegung durch soetwas wie Umherschweifen erzeugt, interessiert mich. Erzähltheoretiker wie Theweleit, Deleuze und alle diese klar Wuchernden. Getrude Stein und ihr genaues Nachdenken über Ähnlichkeit und Unterschied wurde wichtig. Ihre ganze Arbeit dreht sich um Fragen der Identität.

Und Eva Meyer, die ja beinahe die Nichte von Getrude Stein ist, aber nicht mehr Dinge beschreiben will, sondern Themen folgt und ihnen begegnet in dem was sie liest, und sie dabei in Sprache verwandelt.

Sie bringt alles, wovon ihr Text handelt in eine Ordnungsform von Übergängen. Solange, bis man ein Gefühl dafür bekommt, dass die Sprache selber die Bewegung ist, die beobachtet wird, während sie dabei ist, Dinge zu machen ­ und während sie als Leserin dieser Bewegung folgt und sie niederschreibt, stößt sie sie immer noch weiter an.

Bis man den Unterschied zwischen den Worten und dem was sie sich einverleiben nicht mehr ausmachen kann, weil das eine vom anderen vollkommen untrennbar geworden ist und es ermöglicht.

Es ist fast unmöglich, den Inhalt ihrer Bücher wiederzugeben, obgleich man alles versteht was sie sagt. Man versteht es und folgt ihren Gedanken - auch wenn ich ihren Text manchmal mehr höre als verstehe, dann ist er wie ein kompliziertes schönes Muster über das meine Finger beim Lesen fahren.


­ Du nennst deine Arbeit eine »Übung im Verlorengehen«. Kannst Du das erläutern ?

• Ich nenne sie »Übungen im Verlorengehen«. Das Buch erzeugt permanent Kippbewegungen (innerhalb) seiner eigenen Architektur. Gleichzeitig entwickelt es eine Linie, die bei sich selber endet. Im Buch taucht diese Formulierung genau in der Mitte auf, wo es um das Inhaltsverzeichnis aus 1001 Nacht geht.

Wenn man verlorengeht, wird alles wichtig, was einem entgegenkommt, weil man nicht sofort einschätzen kann, was wichtig ist und was nicht. Man bemerkt ziemlich viel. Alles wird unselbstverständlich. Für uns ist das meistens ein bedrohlicher oder beunruhigender Zustand. Wenn man es aber übt, dann ist es ein Potential, für eine genaue Wahrnehmung mit neuen Verknüpfungen.

Das wiederum bildet als Zustand in den man beim Lesen geraten kann, etwas von der Bewegung ab und der Art, Verbindung aufzunehmen, die mich interessieren.


­ Im Vogelzugbuch geht es darum, den Ausgangspunkt aufzulösen. Kann man ohne Ausgangspunkt ein Ziel haben ?

• Man könnte auch fragen, ob man dann noch ein Ziel braucht.

Ich persönlich denke, dass man ohne Ausgangspunkt ein Ziel haben kann; wenn man dazu Lust hat, kann man immer einen Stein aufs Brett werfen. Aber seine Entfernung ist dann eher variabel.

Das Buch ist ja auch eine Wiederholung. Ich habe ein Buch nochmals gemacht, das schon 1967 gemacht worden war. Sie sind sich sehr ähnlich, auf der äusseren Ebene. Man könnte denken, identisch. Auf der inneren ist es aber so, dass die Struktur solange wiederholt wird und die Erzählung in jeder Runde erweitert, bis sie anfängt, sich durch sich selber zu drehen, und eine neue dabei rauskommt. Eine Wiederholung, die keine Kopie ist.

An so einem Punkt ist es interessant, über Identität nachzudenken, und was sie als Konzept und Gewissheit mit der Vorstellung von Ausgangspunkten zu tun hat.


­ Du arbeitest mehr mit Worten als mit Bildern, für eine Bildende Künstlerin heutzutage ungewöhnlich. Wie kam es dazu ?

• Wörter hat man ja schon im Mittelalter als Medizin verspeist. Man hat sie auf kleine weiße Zettelchen geschrieben und diese dann in den Mund gesteckt. Das hat mir immer sehr eingeleuchtet.

Wörter sind genauso Material und Medium wie alles andere. Ich entwickle vielleicht schon alles aus Sprache. Ich habe aber über Grammatiken des Denkens noch nicht zuende nachgedacht. Für mich gehören Wörter und Dinge sozusagen zur genau derselben Kategorie. Spezies eben, mit allem Drum und Dran!


­ Oder schaffst du gerade durch die Worte Bilder ?

• Zweidimensionale Bilder schafft man ja auch nicht durch dreidimensionale Objekte.

Wörter sind etwas dazu gleichrangiges, aber von eigener Art. Und das ist ihre besondere Qualität ­ ihr Potential! Also ich sehe nicht, dass man als Künstler durch Worte Bilder schaffen müsste, wenn man gerade mit ihnen arbeitet.

Zudem arbeite ich nicht nur mit einzelnen Wörtern, die dann herumstehen, sondern mit Sprache, also mit Verknüpfungen. Und innerhalb eines Gewebes bleiben dann gelegentlich manche Wörter sehr stark als sie selber zu bemerken.

Möglicherweise also eher Räume und Bewegung, die Übergänge. Das interessiert mich. Also womöglich dann eher Film




 



Ästhetik & Kommunikation Nr. 111, Dez. 2000



Nanna Heidenreich

Wiederholung, ohne Kopie zu sein



Der Kakapo ist ein Eulenpapagei, der in Neuseeland beheimatet ist. Allerdings ist der gute Vogel so gut wie ausgestorben. Wozu er nicht wenig selbst dazu beiträgt. Während in Neuseeland viele Vogelsorten, die sich ursprünglich auf der Insel angesiedelt hatten, das Fliegen in Ermangelung von Verfolgern (erst die weissen Kolonisatoren brachten den Vögeln wenig wohlgesonnene Tierarten mit) abgewöhnt haben, gehört der Kakapo ausserdem zu denjenigen flugunfähigen (und in diesem Fall ausgesprochen dickleibigen) Vogelarten, denen jegliche Vorstellung von Böswillig- und Gefrässigkeit abgeht. Um sein Leben kämpfen liegt ihm nicht. Und sollte er es doch immerhin schaffen, zu flüchten und auf einen Baum zu flitzen, dann wird er höchstwahrscheinlich abstürzen. Weil er nämlich vergessen hat, dass er nicht fliegen kann.

Sein Hauptproblem ist aber, dass er in derjenigen Disziplin, die für jede Tierart das Forbestehen garantieren soll, nämlich in der Reproduktion, so gar nicht reüssieren möchte. Erst gräbt sich das Männchen eine Kuhle ­ zwecks Unsichtbarkeit ­, dann gibt er Bassfrequenzen von sich, die das Weibchen zwar gerne hört und die es auch anlocken, die aber so gut wie nicht zu orten sind. Nach möglicherweise mehrmonatigem Sub-woofen kann das Männchen auch auf »Tsching-Laute« umschalten, die dann auch zu lokalisieren sind. Aber das Weibchen wird dem »Tsching« nur dann ihr Gehör schenken, wenn bestimmte Pflanzen Früchte tragen (was sie vielleicht zweimal im Jahr tun). Sollte es dann doch wider Erwarten zu einer fortpflanzungsorientierten Begegnung kommen, dann legt das Weibchen nur alle drei bis vier Jahre tatsächlich ein Ei. Und das wiederum wird höchst wahrscheinlich von einem Hermelin gefressen.

Die Geschichte vom Kakapo erzählt Douglas Adams in »Last Chance to See« (eine Reise zu den aussterbenden Tierarten der Erde, London 1990/München 1991) und bei der Lektüre von Alexandra Trencsénis Vogelzugbuch fiel sie mir wieder ein. Naturwissenschaftlichen Distinktionsbemühungen begegnet Adams mit nonchalanter Subversion: Das Verhältnis von wichtig und unwichtig, von Spezies, Verwandtschaft, Zusammenhang und Abfolge wird ignoriert und scheinbar Disparates wird alleine durch die Logik des Erzählens verknüpft. So landet der Kakapo in Adams Biologie unter der Kategorie Inselspezies im selben Feld wie die britische Motorradindustrie.

Und in meiner Rezension landen nun Adams und Trencséni auf einer Seite ... was eigentlich nur heisst, der Arbeitsweise der Künstlerin Folge zu leisten (re-editing) und Andockflächen zu vergrössern. Zumal beide Bücher gar nicht das sind, was sie zu sein scheinen, nämlich naturwissenschaftliche Texte, Tierbücher.

Trencséni injiziert in ein »kleines Handbuch für Lehrer für den Schulunterricht« von 1967 einen neuen Text, benutzt dessen Hülle quasi als Trojanisches Pferd, um »die dem (wissenschaftlichen) Material immer schon zugehörige Fiktionalität freizusetzen und mitunter gegen sich selbst zu spiegeln« (Vice Versa-Verlagsprospekt). Fragmente des Originaltexts, fiktive und tatsächliche Quellen, Fußnoten, die sich zu selbständigen Wanderungen aufmachen, Illustrationen, die gar keine sind, sondern eigene Geschichten erzählen, all das setzt sich zusammen zu einem intellektuellen und höchst vergnüglichen Buch. Eindeutigkeit wird ersetzt durch das »produktive Potential falscher Nacherzählung« (ebd.), die konventionellen Fabeln der Naturwissenschaften werden vermischt mit Star Trek-Folgen ­ wobei Odo, der Formwandler fast leitmotivisch begriffen werden kann: Er kann nämlich Identitäten einschließen, ohne sie aber sein zu müssen. Das, was Eindeutigkeit so problematisch macht, nämlich der Zwang zur Erkennungslogik, zur Unterscheidung und zur Klassifikation, zur Grenzziehung (Innen und Außen), wird hier spielerisch und durch den Einsatz zeitgenössischer Theorie ausgehebelt. Wer sich in das Vogelzugbuch begibt, wird Bekanntschaft machen mit militärischen Brieftauben, ornithologischen Raumfantasien, Columbus» semiologischer Besessenheit, Verschlüsselungstechniken, Robert Caillois legendärer Psychasthenie, Gillies Deleuze« Logik des Sinns und Alexander Kluges Patriotin. Ein echtes Lese- und Denkabenteuer. Aber keine Angst vor »Flugschäden«: es gibt einen Index!

 

Alexandra Trencséni: Der Vogelzug - Reihe V Natur und Technik - Band 9 Die Vorbereitung

Vice Versa Verlag, Berlin 2000, 174 S., DM 38,-





 



FAZ, 21/2/2002



Knut Ebeling

Phantasmatische Heimatkunde
Alexandra Trencséni erhält den Karl-Hofer-Preis der Universität der Künste



Am Himmel über Berlin sieht man gelegentlich Vogelschwärme dahinziehen, vom Tiergarten zum Reichstag zum Dom und zurück. Dabei macht man sich kaum klar, was das Phänomen des Vogelzugs ­ bei seßhaften wie bei Zugvögeln ­ eigentlich bedeutet, beziehungsweise was die Vögel eigentlich von den Menschen unterscheidet. Einen Versuch der Erklärung hat nun die Künstlerin Alexandra Trencséni unternommen und dafür (zusammen mit dem Komponisten Bernd Gál) den Karl-Hofer-Preis der Universität der Künste erhalten­ jenen Preis also, der über Jahre hinweg eigentlich fast ausschließlich für Maler reserviert war. Das Erstaunliche daran ist, daß die Künstlerin für ihre Kandidatur nichts weiter vorgelegt hat als ein Buch.

Denn dieses Buch hat auf den ersten Blick nichts mit der Kunst gemein; zwar steht der Name der Künstlerin immerhin noch auf dem Cover und auch der Berliner Vice Versa Verlag ist in Kunstkreisen nicht unbekannt. Dennoch ziert das Buch auch der Hinweis auf die Reihe “Die Vorbereitung. Hilfen für den Unterricht in der Volksschule”, die in den sechziger Jahren eigentlich Materialien für den Biologieunterricht in bundesdeutschen Volksschulen verbreitete, welche “in der Schulstube erprobt worden sind”.

Nicht nur auf dem Cover, auch im Inhalt ihres Buches, das als Vogelzug-Buch in die Kunstgeschichte eingehen wird und das 1998 mit der Projektförderung des Berliner Senats bezahlt wurde, hat sich Alexandra Trencséni eine wissenschaftliche Tarnung zurechtgelegt. Dort geht es um “Routenbildung” und den “Vogel als Apparat”, um “Zugbeobachtung” und den “Wirkraum des Maulwurfs”.

Derlei Mischformen von Kunst und Wissenschaft erfreuen sich ja seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Doch springt für die Kunst dabei meist nicht viel mehr heraus als ein hochgezüchteter Begriffsapparat mit ein paar hübschen Diagrammen. Und wenn das Buch von Trencséni zunächst auch diesen Eindruck erwecken mag, so darf man die diesjährige Jury des Karl-Hofer-Preises doch zu ihrer Fähigkeit beglückwünschen, diese oberflächliche Herangehensweise einmal durchdrungen zu haben. Vielleicht haben sie zwischendurch einfach nur einmal in den Himmel über Berlin geschaut.

Schließlich besteht zumindest aus der Sicht der Ornithologen der Unterschied zwischen Mensch und Vogel nicht nur darin, daß Menschen vorwiegend seßhaft sind, Vögel dagegen vorwiegend hin- und herziehen. Die Differenz zwischen Vogel und Mensch ist auch die, so dachte man immer, daß Menschen sich in Räumen bewegen, Vögel aber nicht. Um sich in der Luft zu orientieren, benötigen sie komplizierte Navigationssysteme, die räumlich nicht zu fassen sind ­ weswegen das seßhafte Heimattier Mensch sich immer gern und voller Sehnsucht als das Gegenteil des freien Vogels gesehen hat.

Diese Ansicht läßt sich jetzt wohl nicht mehr so ohne weiteres aufrechterhalten.

Trencsénis Buch, das den “phantasmatischen Grundlagen der Heimatkunde” gewidmet ist (und das natürlich eigentlich den Menschen zum Thema hat, der sich im Vogel spiegelt) macht auf elegante Weise deutlich, daß der Mensch mindestens ebenso haltlos ist wie der Vogel.

Bei der Lektüre des Buches rauschen einem Theorie und Praxis, Original und Zitat, Wissenschaft und Fiktion so stürmisch um die Ohren, daß allein diese Verwirrung ausreicht, um die metaphysische Zugvogelhaftigkeit des Menschen zu demonstrieren. Die Autorin, die eigentlich mehr eine Kompiliatorin ist, hat in einer einmaligen Anstrengung der Wiederherausgabe einen neuen Text im alten geschrieben. Dazu hat sie Fragmente des Originaltextes mit falschen Illustrationen gepaart, Fußnoten heben ab zum Vogelflug, wo sie auf Episoden aus Star-Trek oder auf John Wayne treffen. Folge dieser Parawissenschaft ist ein Literaturverzeichnis, das den aktuellsten kulturwissenschaftlichen Forschungen in deren kruder Disparatheit in nichts nachsteht.

Die Spurensammlerin Trencséni verschachtelt Imaginationen und Halluzinationen, Imaginäres und Reales, Populäres und Philosophisches so geschickt, daß ihr Buch selbst wie eine Spur ins Ungewisse funktioniert ­ womit es denn in der Kunst tatsächlich besser aufgehoben ist als in der Wissenschaft. Anhand des Vogelzugs und der daran geknüpften Orientierungsforschung kann man erkennen, was daheim auf der Erde verdeckt bleibt: daß der Mensch an sich ein völlig orientierungslos umherirrendes Wesen ist, das fortwährend neue Trugbilder der Heimat entwirft. So stellt sich das Nachdenken über die Heimat als ein getarnter Diskurs über seine Identität als identitätsloses Wesen heraus; je mehr er von seiner Nestmentalität und Nestbeschmutzerei spricht, desto mehr fällt er tatsächlich aus demselben heraus.

Bei der Preisverleihung würdigte Laudator Michael Thoss denn auch die Kunst Trencsénis als “Versuch, heimzufinden ins Ungewisse” und diagnostizierte die Praxis einer positiven Heimatlosigkeit, wie man sie bei Kosmopoliten wie Ödon von Horváth oder Villém Flusser in Aktion sehen könne. Oder auch in jenem Vogelschwarm, welcher das kunstvolle Buch Alexandra Trencsénis nach eigenem Bekunden am liebsten sein möchte.

Alexandra Trencscéni, Der Vogelzug. Reihe 5: Natur und Technik. Bd. 9: Die Vorbereitung. Berlin 2000, 174 S., 19 Euro